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In der weiteren Folge dieses Absatzes wird eine Linie gezogen vom Gegensatzpaar: "Aristoteles' Empirismus und Platons Vorstellung, man werde mit ererbten Ideen geboren" zum "nature vs. nurture", also der Frage, was einen mehr prägt, die genetische Anlage oder die Erziehung durch die Umwelt.
Sofort kommen mir da die komplexeren Ersatzastrologien wie Sozionik und Gurdjeffs Enneagramm in den Sinn: Anlagen vorausgesetzt, werden bei ihnen, durchaus die abkürzenden Vorausskizzen der mathematischen Kombinatorik nach und nach empirisch ausfüllend, die Wechselwirkungen verschiedener angeborener Eigenschaften oder eben Anlagen analysiert. Nach meinem ersten Eindruck hat die konventionelle Wissenschaft die Komplexität dieser Rechnungen immer gescheut und ihr gesammeltes Faktenwissen meist nach schmerzhaft primitiven Funktionstheorien weiterverarbeitet.
Zugegeben verschlägt es einem den Atem, wenn man die mathematisch möglichen Kombinationen von auch nur drei oder sechs angeborenen Eigenschaften, die man auf dem Weg durch das Leben verfolgen will, überschlägt. Der stark Schüchterne kann z.B. die Schüchternheit, weil sie so auffällig ist, bekämpfen (erfolgreich, teils erfolgreich, oder scheiternd), oder sich auf seine anderen Talente konzentrieren (wobei es sein kann, dass sich auf andere Weise die Schüchternheit auflöst). Die Schüchternheit kann man aber selbst wieder plausibel als ein Phänomen betrachten, das eine Umgangsweise mit allen möglichen Sachverhalten darstellt, z.B. könnte es genausogut sein, dass sich das schüchterne Mädchen heillos überlegen fühlt, aber die Berührung dieser Überlegenheit mit der Umwelt verständlicherweise vermeiden will, oder dass sie sich tatsächlich, wie das Klischee sagt, mangelhaft einschätzt und deshalb Scham empfindet, oder etwas völlig anderes.
Vermutlich können charakteristische Abfolgen, die häufig vorkommen, charakterisiert werden, und daraus die beteiligten Eigenschaften erraten werden, ähnlich wie man die absolute Tonhöhe manchmal mit hoher Wahrscheinlichkeit erraten kann, wenn man die Melodieharmonik und die Häufigkeit der verschiedenen Tonarten kennt. Aber man rät oft falsch, und letztlich bleibt es Mathematik, also ein über der weiterhin unbekannten Wirklichkeit schwebendes künstliches Modell, von dem aus man mit konstruierten Modulen (Sprache, wa?) der Wirklichkeit winkt.
Sofort kommen mir da die komplexeren Ersatzastrologien wie Sozionik und Gurdjeffs Enneagramm in den Sinn: Anlagen vorausgesetzt, werden bei ihnen, durchaus die abkürzenden Vorausskizzen der mathematischen Kombinatorik nach und nach empirisch ausfüllend, die Wechselwirkungen verschiedener angeborener Eigenschaften oder eben Anlagen analysiert. Nach meinem ersten Eindruck hat die konventionelle Wissenschaft die Komplexität dieser Rechnungen immer gescheut und ihr gesammeltes Faktenwissen meist nach schmerzhaft primitiven Funktionstheorien weiterverarbeitet.
Zugegeben verschlägt es einem den Atem, wenn man die mathematisch möglichen Kombinationen von auch nur drei oder sechs angeborenen Eigenschaften, die man auf dem Weg durch das Leben verfolgen will, überschlägt. Der stark Schüchterne kann z.B. die Schüchternheit, weil sie so auffällig ist, bekämpfen (erfolgreich, teils erfolgreich, oder scheiternd), oder sich auf seine anderen Talente konzentrieren (wobei es sein kann, dass sich auf andere Weise die Schüchternheit auflöst). Die Schüchternheit kann man aber selbst wieder plausibel als ein Phänomen betrachten, das eine Umgangsweise mit allen möglichen Sachverhalten darstellt, z.B. könnte es genausogut sein, dass sich das schüchterne Mädchen heillos überlegen fühlt, aber die Berührung dieser Überlegenheit mit der Umwelt verständlicherweise vermeiden will, oder dass sie sich tatsächlich, wie das Klischee sagt, mangelhaft einschätzt und deshalb Scham empfindet, oder etwas völlig anderes.
Vermutlich können charakteristische Abfolgen, die häufig vorkommen, charakterisiert werden, und daraus die beteiligten Eigenschaften erraten werden, ähnlich wie man die absolute Tonhöhe manchmal mit hoher Wahrscheinlichkeit erraten kann, wenn man die Melodieharmonik und die Häufigkeit der verschiedenen Tonarten kennt. Aber man rät oft falsch, und letztlich bleibt es Mathematik, also ein über der weiterhin unbekannten Wirklichkeit schwebendes künstliches Modell, von dem aus man mit konstruierten Modulen (Sprache, wa?) der Wirklichkeit winkt.
stabigabi1 - 8. Okt, 13:59