Direkte Sachen die Wahrnehmung herstellen

Dienstag, 8. Oktober 2013

Populärwissenschaftliche Bücher sind wie Queen! Ich liebe!

"die Menschen besuchten Vorlesungen in Philosophie und Naturwissenschaften, so wie man heutzutage ins Kino oder auf ein Rockkonzert geht. Ein besonders berühmter Wissenschaftler, Isaac Newton, demonstrierte, dass weißes Licht durch eine Prismen-Linse in einzelne Farben gebrochen werden kann, die dann durch eine andere Linse wieder zu weißem Licht werden.
Inspiriert durch Newtons Arbeiten, hoffte John Locke (1632 - 1704) das, was Newton für das Licht getan hatte, für den Geist tun zu können: zu zeigen, wie man den Geist in Elemente zerlegen kann, die miteinander kombiniert das Ganze der bewussten Erkenntnis ergeben."

Eine gute Idee!

In ihr wittere ich aber einen "Delphin". Damit meine ich, einen Ausgang durch Sprung ins Meta, so wie ein Delphin aus dem Wasser springt und sich betrachten lässt. Also, Locke zerlegt also den Geist, und baut ihn wieder zusammen, dabei kommt aber nicht das gesamte Bewusstsein heraus, sondern ein Spiegel davon, was er gerade zu tun versucht, nämlich bewusste Erkenntnis. Geiler Trick.

Die Macht der Kirche der Jurisprudenz war damals fast unendlich.

Religion sind diejenigen Handlungsbegründungen, die alle akzeptieren, weil sie die aktuell funktionierende Konvention darstellen.

(Es ist dabei funktional unwichtig, ob der Verwender wirklich an sie glaubt oder nicht, und auch die traditionelle Verknüpfung von Verhaltensregelung mit individueller Seelenpflege, wie sie heutzutage im Islam zum Beispiel noch lebendiger ist, ist nur zufällig eine Weile in der Religion vereint worden, sodass wir, danach kommend, noch immer die Definition der Religion daraus zu bauen versuchen.)

Insofern ist sehr deutlich, dass die zur Zeit ziemlich global herrschende Religion die des Legalismus ist, der Jurisprudenz, mit einer umfassenden effektiven Macht, die sogar die einstige der katholischen Kirche, über die wir uns bei der Betrachtung der Geschichte immer so wundern, bei weitem übersteigt.

Es gibt also Grund, sich auch über die Gegenwart sehr zu wundern - oder aber keinen Grund, sich je zu wundern, so kann man es natürlich auch sehen.

Samstag, 17. August 2013

Direkte Sachen die Wahrnehmung herstellen

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